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"Tonspur Nr.3" |
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Orpheus BritannicusEs spielen:
Anna Fischer (Alt) und Cornelia
Orendi
(Mezzo)
Programm:
Bereits zu Lebzeiten galt Henry Purcell unter seinen Kollegen als der bedeutenste englische Komponist und wurde – nicht zuletzt aufgrund seines überaus feinfühligen Umgangs mit der englischen Sprache - bewundernd „Orpheus Britannicus“ genannt. So lautet auch der Titel der von seiner Witwe 1698 und 1702 posthum herausgegebenen Liedsammlungen, aus denen das Ensemble musica solare bei seinen nächsten „Tonspuren“ am 20. September im Töpfereimuseum einige erklingen lässt. Als Purcell im Alter von 35 Jahren verstarb, widmete ihm sein Lehrer, der Komponist John Blow, die „Ode On The Death Of Mr. Henry Purcell“, ein wunderbares Stück für zwei Flöten, zwei Altstimmen und Basso continuo, welches die Keimzelle für dieses besondere Programm bildet. Zwei Sonaten des nach England emeritierten Komponisten J.E.Galliard runden das Programm ab. Zu Gast sind diesmal zwei hervorragende Sängerinnen mit tiefer Stimmlage: Cornelia Orendi und Anna Fischer. Beide waren Schülerinnen von Barbara Schlick, der „Grand Dame“ der Alten Musik, und sind inzwischen international begehrte Solistinnen.
Anna Fischer, geboren in Gladbeck, arbeitete nach ihrem Abitur zunächst als Schauspielerin am Städtebundtheater Hof. Dem Studium an der „Neuen Münchner Schauspielschule“ folgte eine Gesangsausbildung bei Dietrich Henschel und am Conservatorium Maastricht. Sie setzte ihr Studium bei Prof. Barbara Schlick und Danielle Grima an der Musikhochschule Köln, Abt. Wuppertal fort. Die Altistin war Stipendiatin an der von August Everding gegründeten „Münchner Singschul´“ bei Hans Sotin und besuchte u.a. Meisterkurse bei Rudolf Piernay, Irwin Gage und Esther de Bros, Ulf Bästlein und Charles Spencer. Ihre Konzerttätigkeit in den Bereichen Lied und Oratorium führte sie u.a. nach Italien, Frankreich, den Niederlanden, Portugal, Mexico City und in Konzerthäuser, wie z.B. die Berliner und Kölner Philharmonie, das Berliner Konzerthaus und in die Liederhalle Stuttgart. Mit Cord Garben nahm sie eine CD mit unbekannten Heine-Vertonungen auf. Opern-Engagements führten sie u.a. nach Arnheim, Meran, an die Deutsche Oper Berlin, die Opernhäuser Bonn, Wuppertal, Potsdam, Frankfurt O. und Winterthur (Schweiz). Im Rahmen der Händel-Festspiele Halle sang sie in Bad Lauchstädt, Hannover, Bayreuth und im Barocktheater Bury St. Edmunds (England). Seit dem Sommer 2005 gehörte Anna Fischer zum Opernensemble des Staatstheaters Cottbus und wechselte in der Spielzeit 2009/2010 zum Theater Regensburg.
Cornelia Orendi Der aus Düren gebürtige Fagottist und Flötist Rainer Johannsen, der mit den namhaftesten Barockensembles Europas tourt, ergänzt mit Darja Großheide(Blockflöte) und Willi Kronenberg (Cembalo) die Besetzung. Die „Tonspuren“ sind eine neue Konzertreihe im Töpfereimuseum in Langerwehe. Sie finden jeweils am dritten Montag im Monat um 20.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
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