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Ein
Klumpen gebrannter Ton, ein Wasserrohr, ein getrockneter Dachziegel, ein
Oberschenkelkopf, ein Meißener Tässchen, eine Okarina - der Tisch liegt
voller Gegenstände von unterschiedlichstem Aussehen und
unterschiedlichster Qualität.
Was
davon ist Keramik?
Die
Schüler entscheiden selbst, wenn sie die Objektkollektion trennen.
Allerdings, eine Begründung ihrer Zuordnung wird erwartet und in der
Runde diskutiert.
Was dabei
herauskommt: Zur Keramik zählt alles, was aus Tonerde von Menschenhand
geformt und gebrannt ist, ein großes Spektrum sehr unterschiedlicher
Objektgruppen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften.
Poröse Irdenware
z. B., bei 900 Grad gebrannt, ist mit der Frage zu verbinden: Warum
bleibt im spanischen Krug das Wasser trotz glühender Hitze kühl?
Steinzeug mit säurefester Salzglasur ,
bei
1200 Grad gebrannt, steht in der Chemieindustrie seinen Mann.
Zur modernen Hightech-Keramik gehören nicht nur der
Einsatz von Kacheln als Hitzeschild sondern auch jede Menge Ersatzteile
für den menschlichen Körper.
Lernziel:
Erkunden des Werkstoffes Ton mit seinen
unterschiedlichen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten.
Im Anschluss daran wird ein kurzer Film
über den Steinzeugbrand gezeigt, bei dem immerhin eine Höllenhitze von
1200 Grad entsteht.
Dauer der Einheit: ca. 45 Minuten
Dauer des Filmes:10 Minuten
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