Angebote für Schulen

 
 


 

Alles Steinzeit oder was?
 (Lern- und Kreativthema)

Leben wie die Steinzeitbauern
(ab Klasse 4)


 

Im 6. Jahrtausend v. Chr. treffen in unserem Raum die ersten bäuerlichen Siedler ein. Ackerbau, Viehzucht, feste Häuser und die Fertigkeit, Gefäße zu töpfern, bringen sie als Neuerungen mit.

Wo bauten sie ihre Dörfer? Welche Pflanzen standen auf ihren Äckern? Welche Haustiere trieben sie in die Wälder? Was garte in ihren Töpfen? Viele Fragen gilt es zu klären.

Ist dies geschehen, wird die Gruppe geteilt. Die eine Hälfte töpfert, in Wulsttechnik natürlich, so wie es damals üblich war.

Die andere wendet sich dem Werkzeugmachen zu. Zersprungener Flint ergibt messerscharfe Klingen. Dann wird Feuer geschlagen, mit Zunder und schwefelhaltigem Kieselstein. Bald brennen drei Lagerfeuer. Die einen kümmern sich um Holz und Flammen, die anderen mahlen Mehl, kneten Teig, zerstoßen Salzgestein. In einem Tontopf köchelt eine steinzeitliche Linsensuppe.

Zum gemeinsamen Mahl kommen die beiden Gruppen wieder zusammen.

Danach wird Resümee gehalten: Ist es schwer oder leicht das Leben im steinzeitlichen Dorf?

Bei schlechtem Wetter gibt es ein Alternativprogramm. Nach dem Feuerschlagen werden geheimnisvolle Schieferamulette gefertigt und Kieselsteine mit Erdfarben bemalt.

Dauer der Einheit: 3 Stunden bei gutem und etwa 2 ½ Stunden bei regnerischem Wetter.